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Katalog der UB Siegen

Baubetriebsseminar

- Dialog von Wissenschaft und Praxis


 

Aktuelle Veranstaltung

Das nächste Seminar findet am 18.02.2016 statt.

Anmeldung HIER!

Zur Aufnahme in den Verteiler senden Sie bitte eine E-Mail an baubetriebsseminar@bau.uni-siegen.de .


Chronik

05.02.2015 - Nachträge

 Seminarprogramm

12:15 Uhr: Begrüßung und Einführung

12:30 Uhr: Ansatz des Minderwertes bei mangelhaften Bauleistungen

Referent: Prof. Dr.-Ing. Reinhold Rauh; Lehrstuhl für Baubetrieb, Univ. Siegen

Mängel sind praktisch nicht zu vermeiden. Wenn sich der vertragskonforme Zustand nicht mehr vollständig herstellen lässt, liegt ein technischer Minderwert der Leistung vor. Allerdings kann auch bei vollständiger Nachbesserung ein merkantiler Nachteil entstehen. Dieser Sachverhalt ist für Auftraggeber und Unternehmer besonders im Schlüsselfertigbau und Bauträgergeschäft von erheblicher Bedeutung. Der Vortrag erläutert die Beurteilung und Ermittlung von Minderwerten.

13:15 Uhr: Erfolgreiches Qualitätsmanagement - Optimierung der betreiblichen Abläufe

Referent: Dr.-Ing. Thomas Sindermann (ö.b.u.v.S); Prof. Schiffers BauConsult GmbH, Köln

Neben der Erreichung der vereinbarten Termine und Kosten zählt die Erreichung der vereinbarten Qualität zu den Hauptzielen bei Bauprojekten. Die Realisierung erfolgreicher Bauprojekte erfordert deshalb ein systematisches Qualitätsmanagement, bei dem die qualitativen Belange der Projektabwicklung systematisch organisiert und durchgeführt werden. Der Vortrag gibt einen Überblick über die wesentlichen qualitätssichernden Maßnahmen in den verschiedenen Projektphasen und zeigt Anwendungsbeispiele zur Optimierung der betrieblichen Abläufe auf.

14:00 Uhr: Kaffeepause

14:30 Uhr: Haftungskonstellationen bei der Realisierung von Bauprojekten

Referent: Prof. Dr. jur. Kay-Uwe Hunger; Rechtsanwälte Kapellmann u Partner, Düsseldorf

Egal ob Großprojekt oder Einfamilienhaus: Die klassischen Haftungskonstellationen bei der Realisierung von Bauprojekten sind in der Komplexität zwar unterschiedlich, von der inhaltlichen Ausgangssituation jedoch annähernd gleich. Baumängel/Bauschäden entstehen durch Planungsfehler und/oder durch eine unzulängliche handwerkliche Ausführung, die im Rahmen der Bauüberwachung unbeanstandet bleibt. Der Beitrag befasst sich mit der Haftungsverteilung in Bezug auf diese Konstellationen.

15:15 Uhr: Kann man Bauprojekte bei Einsatz von 5D-Software effizienter und schneller bearbeiten?

Referent: Dipl.-Betriebswirt Rainer Diehl; RIB - Software AG, Stuttgart

Die 5D-Softwaretechnologie und die BIM-Technik erweitern das klassische Aufgabenspektrum von Planung, AVA, Kalkulation, Bauablaufsteuerung bis Bauleistungskontrolle und ermöglicht eine visuell unterstützte, modellbasierte Arbeitsweise. Hierdurch stehen u.a. neue Möglichkeiten bei der Mengen- und Kostenermittlung sowie dem Controlling zur Verfügung. Am Beispiel der Software iTWO wird die Arbeitsweise und der Nutzen der neuen Technik für Planer und Bauunternehmer erläutert.

16:00 Uhr: Baubetriebssprechstunde und Diskussion

 



27.06.2014 - Nachträge der Bauausührung

 Seminarprogramm

14:00 Uhr Begrüßung und Einführung

14:10 Uhr Anforderungen an das Projektmanagement bei gestörten Bauabläufen

Referent: Prof. Dr.-Ing. Reinhold Rauh; Lehrstuhl für Baubetrieb, Univ. Siegen

Störungen des Bauablaufs treten in der Praxis bedauerlicherweise sehr häufig auf und müssen daher von vornherein -vorsorglich- bei der Organisation des Bauvorhabens in Betracht gezogen werden. Der Vortrag behandelt den Zusammenhang von Projektorganisation und Maßnahmendurchführung beim Erkennen, Stellen und Durchsetzen von Nachträgen. Aktuelle Beispiele informieren über nachtragsträchtige Planungs- und Bauumstände. Weiterhin wird ein Vorschlag zum vorsorglichen Nachtragsmanagement erläutert.

14:30 Uhr Nachträge zum Bauvertrag – Einflussfaktoren auf die Durchsetzbarkeit aus baubetrieblicher Sicht

Referent: Dr.-Ing. Thomas Sindermann (ö.b.u.v.S); Prof. Schiffers BauConsult GmbH, Köln

Eine geeignete Dokumentation ist die Basis für die erfolgreiche Durchsetzung zusätzlicher Vergütung aus Leistungsänderungen und Bauablaufstörungen. Im zumeist schnelllebigen Baustellenalltag kommt es deshalb darauf an, zur rechten Zeit die relevanten Sachverhalte zu dokumentieren und systematisch aufzubereiten. Der Vortrag zeigt auf, welche Anforderungen die Dokumentation zwingend erfüllen muss und wie die Darlegung der eigenen Ansprüche optimiert werden kann.

15:00 Uhr Ansprüche des Planers auf zusätzliche Vergütung bei Nachträgen der Bauausführung

Referent: Dr. jur. Barbara Gay; Rechtsanwälte Kapellmann u Partner, Düsseldorf

Grundlage für die Ermittlung der anrechenbaren Kosten, die das Honorar bestimmen, ist die in der Leistungsphase 3 zu fertigende Kostenberechnung. Das bedeutet, dass der Architekt grundsätzlich von sich später ergebenden Ausführungsnachträgen nicht profitiert. § 10 HOAI 2013 sieht jedoch die Möglichkeit einer Honoraranpassung vor. Dessen Voraussetzungen werden in dem Vortrag erläutert.

15:30 Uhr Baumaschinensteuerungssystemen beim Nachtragsmanagement und Controlling

Referent: Dipl.-Ing. Martin Ferger; Lehrstuhl für Baubetrieb, Univ. Siegen

Bei Erdbaumaßnahmen ist die Mengenermittlung als Informationsgrundlage für das Controlling und das Nachtragsmanagement aufwendig. Leistungen werden überbaut und müssen daher zeitnah aufgemessen werden. Im Rahmen des Vortrags wird erläutert, wie die für das Nachtragsmanagement notwendigen Mengen baubegleitend unter Einsatz von Baumaschinensteuerungssystemen ermittelt werden können und gleichzeitig auf ein örtliches Aufmaß verzichtet werden kann.

16:00 Uhr Diskussion