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3. Symposium "Sicherung von Dämmen, Deichen und Stauanlagen" 12.-13. März 2009

3. Symposium "Sicherung von Dämmen, Deichen und Stauanlagen"

Das Institut für Geotechnik (IfG) und das Forshcungsintitut für Wasser und Umwelt (fwu) - Abteilung Wasserbau und Hydromechanik im Fachbereich Bauingenieurwesen der Universität Siegen veranstaltete am 12. und 13. März das mittlerweile 3. Symposium " Sicherung von Dämmen, Deichen und Stauanlagen" unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Richard A. Herrmann und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jensen.

Das Siegener Symposium zur „Sicherung von Dämmen und Deichen“ ist in seiner Konzeption bereits Ende der 90er Jahre an dem IfG und dem fwu entstanden. Die Grundlage dafür waren die in der Vergangenheit durchgeführten umfangreichen Sicherheitsuntersuchungen an Dämmen und Stauanlagen in NRW mit der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen dem fwu und dem IfG der Universität Siegen.

Die Schirmherrschaft der Veranstaltungsreihe zur „Sicherung von Dämmen, Deichen und Stauanlagen“ übernahm wie bisher die Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e.V. (DGGT). Das Symposium wurde weiter in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Dichtungssysteme im Wasserbau“, einem gemeinsamen Arbeitskreis von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA), der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) und der Hafentechnischen Gesellschaft (HTG) durchgeführt, so dass eine europaweit ausgeschriebene Veranstaltung präsentiert wurde.

Die Hochwasserereignisse im Sommer und Herbst des Jahres 2002 im Süden und Osten Deutschlands und den angrenzenden Ländern hatten damals die Aktualität der Thematik besonders bestätigt. Das 1. Symposium im Jahr 2003 hatte das Ziel, den Teilnehmern neue, sowie bewährte Verfahren, Konstruktionen und Baustoffe zur Notsicherung von Dämmen und Deichen in einer Fachveranstaltung vorzustellen. Weiter wurden ausgewählte Schwerpunktthemen zur Sicherheit von Dämmen und Deichen, wie Bemessungsgrundlagen, Geokunststoffe, Geomembranen, Bodenverfestigung, Rechen- und Prognosemodelle sowie die Sanierung bestehender Dämme und Deiche in das Programm aufgenommen. Nach dem Erfolg des 1. Symposiums hatte das 2. Symposium mit den seither eingetretenen Hochwasserkatastrophen wie dem verheerendem Tsunami in Südostasien, der Überflutung von New Orleans und den Hochwasserereignissen 2005 in der Alpenregion sowie zu Beginn des Jahres 2006 in Osteuropa ebenfalls eine besondere Aktualität. Dieses Symposium stellte wieder ein Forum dar, in dem wissenschaftliche Ergebnisse gesammelt und dokumentiert, aber vorrangig neue Wege im Hochwasserschutz aufgezeigt wurden. Um eine möglichst ausgeglichene Mischung zwischen theoretischen und praktischen Ansätzen zu erzielen, wurden die vorgenannten Schwerpunktthemen aufgenommen.

Das 3. Symposium hatte das Ziel, die bisherigen Erkenntnisse fortzuschreiben, den Teilnehmern neue sowie bewährte Verfahren, Konstruktionen und Baustoffe zur Bemessung und Sicherung von Dämmen, Deichen und Stauanlagen vorzustellen. Bereits in der Konzeption der Veranstaltung wurden folgende Schwerpunkte festgelegt:

  • Neubau und Sanierungsmaßnahmen
  • Fluss- und Seedeiche
  • Indirekte Untersuchungsmethoden 
  • Bemessungsgrundlagen und –modelle
  • Baustoffe – Geokunststoffe

Eröffnet wurde das Symposium mit einer Vortragsreihe bei denen in „State of the Art Reports“ über den Hochwasserschutz und die Sicherung von Wildbächen sowie mittleren und kleinen Gewässern referiert wurde. Hierzu waren mit den Herren Dipl.-Ing. Dr. techn. O. Hofmann (Österreich), Herr Dipl.-Ing. ETH P. Mayor (Schweiz) und Herrn Dipl.-Ing. W. Raith (Deutschland) hochqualifizierte Referenten eingeladen, die Entwicklungen, Konzepte und durchgeführte Maßnahmen in Österreich, der Schweiz und in Deutschland vorgestellt haben. Hierzu ist angedacht, die Vorträge in einer Sonderveröffentlichung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 

Trotz der Vielfalt der Beiträge und der fachlichen Meinungen im Rahmen des Symposiums wurden die Vorträge von einer breiten und fachlich fundierten Diskussion begleitet. Die Teilnehmer machten, trotz eines umfangreichen Programms, davon reichlich Gebrauch.

Zentrale Themen und neue Ergebnisse aus Vorträgen und Diskussionen waren z.B.:  

  • Hochwasserschutz an mittleren und kleinen Gewässern
  • Risikobewertung und Risikoananlysen von Dämmen und Deichen
  • Grundlagenforschung zur reduktion der Strömungskraft in Dämmen als Basis für Sanierungs- und Sicherungskonzepten

Die Veranstaltung wurde auch in diesem Jahr von einer Fachausstellung der Hersteller von Konstruktionen zum Hochwasserschutz und zur Sicherung von Dämmen und Deichen, sowie mobilen Hochwasserschutzsystemen, von Firmen der Geokunststoffindustrie und des Spezialtiefbaues begleitet, die in den Veranstaltungspausen reges Interesse fand. Den Abschluss des 1. Tages des Symposiums bildete ein Empfang der Teilnehmer in dem Sudhaus der nahegelegenen Irle-Brauerei. Hier konnte in lockerem Rahmen ein reger Erfahrungsaustausch der Beteiligten stattfinden mit Gelegenheit zum besseren Kennenlernen der Symposiumsteilnehmer. 

Die Ergebnisse des 3. Symposiums „Sicherung von Dämmen, Deichen und Stauanlagen“ werden in einem weiteren Band (Vol. 3) des Handbuches „Sicherung von Dämmen und Deichen“ Vol. 1 und 2 erscheinen. Fachkollegen(innen) aus dem Bereich der Geotechnik und des Wasserbaus werden gebeten, schriftliche Beiträge zur Ergänzung der Symposiumsbeiträge einzureichen. Die Handbuchreihe kann von dem Institut für Geotechnik der  Universität Siegen erworben werden.

 Siegen im März 2009

Hier finden Sie weitergehende Informationen zu der Veranstaltung. Programm_2009
Auf der Internetpräsenz der Stadt Siegen finden Sie eine aktuelle Hotelliste.