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Hansine

Laserscanning im Dienste des Weltkulturerbes

Mit dem Projekt der Ermittlung Millimeter-genauer Geometrieinformation zu einem besonderen "Altbau"dem Schiffsköper der HANSINE leistet InKA seinen Beitrag zum Erhalt des Weltkulturerbes (http://www.weltkulturerbe-online.de) der UNESCO.
Bei der HANSINE handelt es sich um ein Fischereifahrzeug vom Typ "Hai-Kutter", welches 1898 auf der Werft von J.N. Olsen in Frederikshavn/Dänemark Eiche auf Eiche gebaut worden ist. Länge: 18.90 m Breite: 4,96 m Tiefgang 2,01 m und 35,63 brutto Reg.Tons. (http://www.haikutter-hansine.de)

Abbildung: Hansine (Quelle: Artikel Firmenjournal HSF Hansa Schiffsfarben GmbH)

 

Der immer wiederkehrende Bedarf nach einer genauen, schnellen und nachhaltigen Methodik zur Erfassung des Bestandes lenkt das Augenmerk auf die Technologie des Laserscannings.

Jede Messkampagne besteht aus den Schritten:

  1. Vorplanung der Messkampagne
  2. Signalisierung geeigneter Passpunkte
  3. Aufnahme der erforderlichen Teilscans zur Erfassung des Gesamtobjektes


    
Abbildungen: Messung im Schiffskörper mit Targets / Signalisierung und Messung an Deck mit Signalkugeln


Bislang wurde genau das erfasst, was benötigt wurde - nicht mehr ...oft weniger! Diese Situation wandelt sich beim Einsatz des terrestrischen Laserscanners völlig. Hochredundant werden Punktmengen erzeugt, die das Standard-Equipment eines Ingenieurs oder Architekten an den Rand der Leistungsfähigkeit bringen. Oftmals wird dieser auch überschritten.

     
Abbildungen: Originalpunktwolke eines Teilscans mit ca 41,5 Millionen Punkten / Gesamtsicht nach Referenzierung der Teilscans


Zur Lösung dieses Problems übernimmt InKA federführend sowohl den Scan als auch die Aufbereitung der Punktwolke mit der Zielsetzung, diese für das CAD-System des Auftraggebers vorzubereiten. Der Auftraggeber kann entscheiden, wann er selbst in die Bearbeitung einsteigen möchte bzw. was im Detail erwartet und in die eigene Bearbeitung übernommen wird.

So wird beispielsweise die Information der gesamten Punktwolke reduziert auf einzelne Querschnitte an definierter Stelle. Diese können ohne weiteres vom Auftraggeber übernommen und bearbeitet werden.



Abbildung: Definierter Querschnitt des Schiffskörpers

Mit der hier dargestellten Methode des Aufmaß ist es möglich, unregelmäßige Raumkonfigurationen in einem Bruchteil der bisher erforderlichen Zeit aufzunehmen und darzustellen. Die Genauigkeit kann nach Bedarf angepasst werden.

Prof. Dr.-Ing. Monika Jarosch
Dr.-Ing. Mathias Wirths
Stand: 2009-03-13